Anwaltskanzlei Aarau | Anwaltskanzlei Olten

Anwalt für Vereinsrecht & Verbandsrecht

SLP ist Ihre Rechtsanwaltskanzlei für Vereinsrecht und Verbandsrecht und seit Gründung der Kanzlei hochspezialisiert auf die erfolgreiche Rundumberatung von Vereinen und Verbänden aller Art. Als Ihr Anwalt für Vereinsrecht und Verbandsrecht unterstützen wir Sie bei sämtlichen rechtlichen und steuerlichen Fragen im Zusammenhang mit der Vereinsgründung oder der Verbandsgründung, der laufenden Vereinsorganisation und dem Management von Vereinen und Verbänden. Außerdem sind wir Ihnen gerne auch bei Umstrukturierungen von Vereinen und Satzungsänderungen behilflich.

Neben unserer Rechtsberatung übernimmt unser auf Vereine und Verbände spezialisiertes Steuerteam auch die laufende Buchführung und Steuerberatung samt den notwendigen Jahresabschlussarbeiten für Sie.

Was ist der Unterschied zwischen einem Verein und einem Verband?

 

Üblicherweise wird ein Verein im Vereinsregister eingetragen und erhält dann den Namenszusatz e.V. für „eingetragener Verein“. Als solcher ist er rechtsfähig und damit Träger von Rechten und Pflichten. Er kann dann z.B. Verträge im eigenen Namen schließen.

Auch ein Verband ist typischerweise ein e.V. Ein Verband hat daher dieselben Regelungen und Vorgaben zu beachten wie ein gewöhnlicher Verein – sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Vereinsbesteuerung. Der Begriff „Verband“ weist allerdings darauf hin, dass es sich bei ihm um einen Verein handelt, der eine gewisse Größe erreicht hat und z.B. bundesweit oder landesweit aktiv ist.

Mitglieder in Verbänden sind außerdem meist wiederum selbst Vereine. So können z.B. mehrere Landesverbände Mitglieder eines Bundesverbandes sein. Zahlreiche Ortsvereine wiederum können Mitglieder in einem Landesverband sein. Im Ergebnis ist die rechtliche Struktur eines Verbandes weitaus komplexer als die eines gewöhnlichen Vereins. Damit ist sie auch fehleranfälliger. Das führt meist dazu, dass Änderungen der Verbandsorganisation nur unter hohem rechtlichem und kommunikativem Aufwand umgesetzt werden können. Soweit möglich, sollte die gewünschte und optimale Verbandsorganisation daher bereits im Gründungsstadium sorgfältig und weitsichtig erarbeitet werden.

 

Haftungsrisiken für Vereinsvorstände und Vereinsverantwortliche

 

Finden sich Menschen zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen, tun sie dies typischerweise in der rechtlichen Form eines Vereins oder Verbands. Die Wahl fällt dabei nicht zuletzt auch deswegen auf diese Rechtsform, weil damit die Haftung auf das Vereins-/Verbandsvermögen begrenzt werden kann. Das heißt aber nicht, dass die Vereinsverantwortlichen überhaupt keinen Haftungsrisiken mehr ausgesetzt sind.

Im Gegenteil: Im täglichen Vereins-/Verbandsleben sind unzählige rechtliche Regelungen zu beachten, die das Vereinsrecht und das Verbandsrecht, aber auch zahlreiche andere Rechtsgebiete vorgeben. Streben Vereine oder Verbände z.B. den Status der Gemeinnützigkeit an oder sind sie bereits als gemeinnützige Organisationen anerkannt, unterliegen sie neben dem Vereinsrecht den komplizierten Vorgaben des Gemeinnützigkeitsrechts und Vereinssteuerrechts.

Ähnlich ergeht es Berufsverbänden, die ebenfalls gewisse steuerliche Privilegien genießen, dafür aber bestimmte Voraussetzungen einhalten müssen. Haftungsgefahren schlummern z.B. auch im Kartellrecht oder im Arbeitsrecht, vor allem im Fall rechtlich nicht einwandfrei gestalteter Arbeitnehmerüberlassungen. Je größer ein Verein/Verband ist, umso größer sind auch die Haftungsgefahren für die Beteiligten.

Damit sich diese nicht eines Tages persönlich vor Gericht gegen Schadensersatzforderungen verteidigen müssen, sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen..

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